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	<description>Sehen. Fühlen. Schreiben.</description>
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		<title>Die Do-It-Yourself Familie</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 22:40:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daklue</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Dieses Jahr schenken wir uns zu Weihnachten nur Selbstgemachtes!“ tönte ich euphorisch im Herbst 2011, als die alljährliche Frage nach dem was-schenken-wir-uns-am-Konsumfest aufkam, und wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht was meine Aussage tatsächlich auslösen würde. Die Lust am Kaufen von technischen Plastikgeräten und Kurzzeitartikeln war mir schon im letzten Jahr vergangen, so dass ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong><a title="Die DIY Familie – Fotosammlung" href="http://www.flickr.com/photos/eigenundartig/sets/72157629119603979/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2192 aligncenter" title="Die DIY Familie" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2012/01/DIY_Familie.jpg" alt="" width="530" height="340" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Dieses Jahr schenken wir uns zu Weihnachten nur Selbstgemachtes!“</strong> tönte ich euphorisch im Herbst 2011, als die alljährliche Frage nach dem was-schenken-wir-uns-am-Konsumfest aufkam, und wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht was meine Aussage tatsächlich auslösen würde. Die Lust am Kaufen von technischen Plastikgeräten und Kurzzeitartikeln war mir schon im letzten Jahr vergangen, so dass ich meine Augen nach Alternativen aufhielt. Einfach nur etwas basteln nach Anleitung der verstaubten Bastelbücher aus Kindertagen sollte es nicht sein. Schon etwas Besonders, etwas zum Staunen. Scheinbar war ich mit diesem Wunsch nicht alleine.<span id="more-2181"></span> Im Freundeskreis häuften sich die Beschäftigungen mit Stricknadel und Holzleim, jeder in dem Element in dem er sich wohl fühlte. Kein neues Phänomen, schon längst spricht man in Blogs und Presse von <a title="Biorama – Handarbeit 2.0" href="http://issuu.com/biorama/docs/15_biorama" target="_blank">der neuen Lust am Selbermachen</a>, <a title="KarmaKonsum über Handarbeit 2.0" href="http://www.karmakonsum.de/2010/09/30/handarbeit-2-0/" target="_blank">Handarbeit 2.0</a>, <a title="Definitions-Sache über Handarbeit" href="http://blog.definitions-sache.de/mode-fashion-produkte/handarbeit-das-neue-alte-genussmittel/" target="_blank">Handarbeit als das neue (alte) Genussmittel</a> und <a href="http://www.brigitte.de/wohnen/selbermachen/upcycling-1095172/" target="_blank">Müll, der sich nützlich macht</a>. Ob nun Alternativsuche, dem Wunsch nach etwas Selbstgemachten oder die Besinnung auf „alte“ Werte: Do-It-Yourself erobert unseren Alltag.</p>
<p><a title="Nähkurs für Anfänger" href="http://www.flickr.com/photos/eigenundartig/6797681915/in/photostream" target="_blank"><img class="alignleft" title="Nähkurs für Anfänger" src="http://farm8.staticflickr.com/7019/6797681915_338de73125_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Und so kam es, dass an einem Tag im Herbst Freundin Christin, alias <a href="http://fraushizzle.blogspot.com/" target="_blank">Frau Shizzle</a> und überaus großes Talent in Sachen moderne Handarbeit, drei ihrer Freundinnen zum <strong>„Nähkurs für Anfänger“ </strong>zu sich nach Hause einlud. Die Küche verwandelte sich innerhalb von einer paar Stunden zum Nähatelier, Stühle verschwanden unter Stoffbahnen und männliche Anwesende wichen dem Bügelbrett. Während die <a title="Selbstgebackene Cupcakes" href="http://www.flickr.com/photos/eigenundartig/6797696399/in/photostream/" target="_blank">selbstgebackenen Cupcakes</a> zur späteren Belohnung im Kühlschrank warteten, stellten wir Stoff zusammen, skizzierten erste Muster und ließen uns von einer sehr geduldigen Frau Shizzle das Einmaleins des Nähens erklären. Unser erstes Objekt: ein Kissen. Jeder ein eigenes, von leicht bis schwer, aber allesamt sehr ehrgeizig. Das Ergebnis nach 4 Stunden an der Nähmaschine: ein heißgeliebtes Werk, das keiner von uns mehr hergeben wollte.</p>
<p>Nach diesem Kurs war ich bestärkt! Für das folgende Weihnachtsfest, und den ein oder anderen Geburtstag, wurde <strong>genäht, gehäkelt, geklebt und geflucht&#8230; </strong>Auch das bleibt leider nicht aus, besonders wenn man zu ungeduldig ist. Doch letztendlich ging es immer gut und das strahlende Gesicht des Beschenkten belohnte die fleißige Arbeit. So entstanden mit der Zeit mehr als nur ein Kissen und viele Gläser selbstgemachte <a title="Rhabarber im April" href="http://blog.daklue.de/natur/rhabarber-im-april" target="_blank">süß-klebrige Rhabarbermarmelade</a>, die über das Jahr verteilt immer wieder freudige Abnehmer fanden. Als ich mir diese <a title="Die DIY Familie – Fotosammlung" href="http://www.flickr.com/photos/eigenundartig/sets/72157629119603979/" target="_blank">DIY Sammlung</a> so anschaute, kam er fast von alleine, der leuchtende Gedanke: das was ich kann, können andere auch!</p>
<p><a title="Mütze, Stulpen, Schal: alles für die Schwester" href="http://www.flickr.com/photos/eigenundartig/6797966477/in/set-72157629119603979/" target="_blank"><img class="alignright" title="Mütze, Stulpen, Schal: alles für die Schwester" src="http://farm8.staticflickr.com/7171/6797966477_f9dc808470_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Ja, und das war der Beginn dieser Geschichte und der Do-It-Yourself Familie. Bis zum <strong>heiligen Abend 2011</strong> hatte nun jeder unsere Familie eine kleine Aufgabe (bekommen). Dafür wurde ich nicht immer gemocht und musste mir auch des Öfteren die Frage gefallen lassen <strong>„Wessen Idee war das eigentlich?“</strong>. Das am Ende ich diejenige mit dem meisten Stress sein würde, brachte im Nachhinein alle zum lachen. So verbrachte ich fast jeder freie Minute in öffentlichen Verkehrsmitteln, Wartezimmern und 20-Uhr-15-Filmen mit einem Knäuel Wolle und meiner Häkelnadel. Wieder mal sehr ehrgeizig: als der erste Stulpen fertig war, folgte der zweite, dann <a title="Häkel-Mütze" href="http://www.flickr.com/photos/eigenundartig/6797970485/in/set-72157629119603979" target="_blank">eine Mütze</a>, dann Teeglaswärmer, dann Blumen, ja und dann war auch fast schon Weihnachten. Plätzchen backen schaffte ich nicht mehr. Dafür zauberte meine Schwester unfassbar und verboten leckere Pralinen. Dazu kreierten meine Mutter und ich dann selbstgemachtes Minzlikör, aus eigenem Minzanbau aus dem Garten. Doch das absolute Highlight, nach der vorweihnachtlichen Aufwärmphase, war dann Heiligabend selbst. Jeder von uns hatte sich an die Abmachung gehalten: <strong>alles selbstgemacht!</strong></p>
<p><a title="Ein neues Sportgerät" href="http://www.flickr.com/photos/eigenundartig/6797950647/in/set-72157629119603979" target="_blank"><img class="alignleft" title="Ein neues Sportgerät" src="http://farm8.staticflickr.com/7141/6797950647_b25074fcb3_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Meine Schwester hat es tatsächlich neben Fulltime-Job, Abendstudium und Hobby geschafft Stulpen selber zu häkeln. Man bemerke: das letzte Mal hatte sie ein Häkelnadel in der Grundschule in der Hand. Und das ist über 20 Jahre her. Fast vergessene Fotos wurden wieder entdeckt und in <a title="DIY Lampe" href="http://www.flickr.com/photos/eigenundartig/6797956227/in/set-72157629119603979" target="_blank">Lampen</a> sowie <a title="DIY Puzzle" href="http://www.flickr.com/photos/eigenundartig/6797940327/in/set-72157629119603979" target="_blank">Puzzle</a> verwandelt. Aus einem alten wurde ein neuer Schal, aus einer einfachen Brosche <strong>ein individueller Hingucker</strong>. Auch Mamas Freund, der wie schon erwähnt öfter die besagte Frage nach dem Erfinder dieser Idee stellte, hat sich nicht verleiten lassen und etwas selber gebastelt. Nein, zu Nadel und Faden hat er nicht gegriffen, dafür wurde er zum Erfinder eines <a title="Ein neues Sportgerät" href="http://www.flickr.com/photos/eigenundartig/6797950647/in/set-72157629119603979" target="_blank">neuen Sportgerätes</a>. Nach langem Überlegen ließ er sich von einer Heimwerker-Sendung im WDR inspirieren und bastelte aus einem alten Besenstiel, Stahlhaken und Expandergummi ein Dehn- und Muskelstärkungsgerät. Patentwürdig! Selten habe ich so eine lange Bescherung und so eine anhaltende Wertschätzung von Geschenken erlebt. Nicht oft genug konnten wir uns gegenseitig sagen, wie schön wir das (selbst)gemacht haben. Auch wenn über mich weiter gelacht wurde, da ich nicht alles geschafft hatte was ich mir vorgenommen&#8230;</p>
<p>Mittlerweile muss man gar nicht wirklich nach Anregungen für Selbstgemachtes suchen. Meist hat man schon eine Idee im Kopf, angestoßen von gesammelten Objekten, (eigentlich) Müll oder Materialresten aus dem Fundus der Eltern oder des Trödelmarktes. So oder so: das Ganze muss oft nur noch in Form gebracht werden. Dabei helfen Websites wie <a title="Handmade Kultur" href="http://www.handmadekultur.de/" target="_blank">Handmade Kultur</a> <a href="http://www.handmadekultur.de/"></a> und <a title="WeUpcycle" href="http://www.weupcycle.com/" target="_blank">WeUpcycle</a>, bei denen man wunderbare Ideen und Anleitungen findet.</p>
<p><strong>Und einen Tipp hab ich noch:</strong> fangt am besten jetzt schon an. Das nächste Weihnachten kommt schneller als man denkt!</p>
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		<title>Wie nachhaltig sind wir mit uns selbst?</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 13:25:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daklue</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frage ich mich in der letzten Zeit öfter angesichts sich wiederholender Erschöpfungs-zustände, körperlichen Wehwehchen und Tempo 100 im Kopf. Nein, mal ehrlich&#8230; da geht man seit nun schon 2 Jahren regelmäßig zum Yoga, atmet sich in die Tiefenentspannung und schwebt (geistig) über dem Boden&#8230; stellt das Leben ganzheitlich so um, dass man möglichst wenig Schaden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://diesistkeineuebung.de/" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-2074" title="Heiko Beck Kos in Aktion" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2012/01/Heiko_Beck_Kos.jpg" alt="" width="530" height="340" /></a></p>
<p>Frage ich mich in der letzten Zeit öfter angesichts sich wiederholender Erschöpfungs-zustände, körperlichen Wehwehchen und Tempo 100 im Kopf. <strong>Nein, mal ehrlich&#8230;</strong> da geht man seit nun schon 2 Jahren regelmäßig zum Yoga, atmet sich in die Tiefenentspannung und schwebt (geistig) über dem Boden&#8230; stellt das Leben ganzheitlich so um, dass man möglichst wenig Schaden hinter sich lässt: Konsumstopp, Recycling statt Neukauf, Trödel statt H&amp;M, von wenig Fleisch zu gar kein Fleisch, Bio statt Discounter, Plastiktüte ade, Deutschlandurlaub ohne Flugzeug, Atomkraft nein danke, regelmäßig spenden für andere, Greenpeace im Abo, eigenes Gemüse im Garten, alles zu Fuß in der Stadt, schenke jedem ein Lächeln&#8230;<span id="more-2071"></span> Reduziert den Job auf 60 % und investiert die freie Zeit für Ehrenamt, ganz nach der <a href="http://vimeo.com/26490404" target="_blank">Theorie von Nico Peach zur Postwachstumsökonomie</a>. Nachhaltigkeit aktiv in Köln, Transition Town, die Balkonkarawane zieht weiter, der YogaMob breitet sich aus, Socialbar findet ein Kölner Zuhause. Und das Hamsterrad im Kopf dreht sich derweil weiter. Wie war das noch mit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Work-Life-Balance" target="_blank">Work-Life-Balance</a>? Das Yoga schläft ein, gelesen wird nur noch im Netz, und das schnell schnell&#8230; Gemüse ernten wird zum Programmpunkt am Wochenende, in der Küche stapeln sich 18 Kilogramm Rhabarber die allesamt verarbeitet werden wollen: Marmelade mit Erdbeeren, Marmelade ohne Erdbeeren, Saft für Schorle&#8230; wenn schon denn schon. So viele spannende Events, Vorträge, Menschen, Informationen, die man alle mitnehmen muss. Die Festplatte füllt sich. Köln entpuppt sich als sich täglich brodelnder Kessel voller Ideen. Die Festplatte wird voller. Zwischendurch lockt der Herbst mit strahlendem Sonnenschein in die Natur. Dafür ist jetzt keine Zeit. <a href="http://www.landlinien.de" target="_blank">Landlinien</a> muss warten. Urlaub schiebt sich von Wochenende zu Wochenende. Bis der November einbricht und die Tage früher dunkel werden. Die Festplatte ist voll, aber funktioniert noch. Dezember. Das Jahr geht zu Ende, man blickt zurück, nachdenklich. Seit Mitte des Jahres nicht mehr geschrieben, fotografiert, nicht mehr gereist, weder kurz noch lang. Da beschäftigt man sich intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit, und ist es in keiner Weise mit sich selbst. Zeit für eine Pause. Ich muss nachdenken. So ist es wohl auch kaum ein Zufall, dass ich im späten Dezember nach einem gedankenvollen Spaziergang mit <a href="http://www.herrndorf.de/" target="_blank">Martin</a> durch Düsseldorf, an dem Schaufenster von <a href="http://diesistkeineuebung.de/" target="_blank">Heiko Beck Kos</a> Atelier hängen bleibe. Ein Plakat spricht mich an mit den Worten: „Zeit für Dich! Schluss mit den Geldsorgen! Etwas Selbstgebasteltes! Nichts bereuen müssen! &#8230;“ Das was dahinter steht, passt zu dem was ich denke. Fast als wären wir deshalb hier. Ja Heiko Du hast Recht, <a href="http://www.diesistkeineuebung.de/" target="_blank">&#8220;Das ist keine Übung&#8221;</a> und das Leben ist auch keine Generalprobe. Daher hängt jetzt auch eine seiner Postkarten an meinen Küchenschrank:<strong> „Weniger wollen, nichts müssen, alles dürfen!“</strong>. Das ist es, mein (nachhaltiges) Motto für 2012.</p>
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		<title>Glücklich trödeln beim Nachtkonsum</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 09:17:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daklue</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einmal im Monat freue ich mich über eine Einladung über Facebook zum Nachtflohmarkt „nachtkonsum“ in Köln. Da wird die Sammellust geweckt und das Trödelherz aktiviert. Aber auch gerade deshalb, weil ich die Idee und die Art des „nachtkonsum“ mag, trödeln zum Erlebnis zu machen mit viel entspannter Zeit, Live-Musik und Kaltgetränken in der urbanen Umgebung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.nachtkonsum.com" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-1994" title="Nachtkonsum in Köln" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/08/Nachtkonsum_Köln1.jpg" alt="" width="530" height="340" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Einmal im Monat freue ich mich über eine Einladung über Facebook zum Nachtflohmarkt <a href="http://www.nachtkonsum.com/koeln" target="_blank">„nachtkonsum“ in Köln</a>. Da wird die <strong>Sammellust geweckt und das </strong><strong>Trödelherz aktiviert. </strong>Aber auch gerade deshalb, weil ich die Idee und die Art des „nachtkonsum“ mag, trödeln zum Erlebnis zu machen mit viel entspannter Zeit, Live-Musik und Kaltgetränken in der urbanen Umgebung von Ehrenfeld. Bisher nie selbst geschafft und von den Berichten anderer mitreißen lassen. Doch den 20. August halte ich mir frei, ist im Kalender markiert und ganz oben auf der Prioliste. Wer weiß wie lang der Sommer noch anhält und das <strong>„Sommer Spezial mit großem Außengelände und Live-Musik“ </strong>stattfindet.<span id="more-1977"></span></p>
<p><a href="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/08/Köln_Nachtflohmarkt-2.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1980" title="Das Außengelände vom Nachtflohmark" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/08/Köln_Nachtflohmarkt-2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>An dem besagten 20. August trudele ich fast pünktlich, also eine Stunde nach Toröffnung, um 18 Uhr ein, langsam in allen Bewegungen, da es nach wie vor wahnsinnig warm ist. Endlich, Sommer! Mit mir verteilt sich eine angenehme Zahl an Menschen auf dem Außengelände von „Jack-in-the-Box“, dem im ehemaligen <strong>Güterbahnhof in Köln Ehrenfeld</strong>. Kein Gedränge oder Geschubse, so dass jeder ganz in Ruhe sich ungehindert in den Ständen der Trödler verlieren kann. Die Stimmung ist entspannt, <strong>wie im Sommerurlaub</strong>. Man sitzt im Schatten bei kühlen Weißwein oder schlendert mit Lemonaid über das partiell freigelegte Kopfsteinpflaster. Sonnenbrille und Strohhut dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Das Publikum ist gemischt: von coolen Menschen aus Ehrenfeld, Familien mit Kindern, passionierten Sammlern (erkennt man am gezielten Griff), verliebte Pärchen und Freunden, die sich einfach zum Treffen treffen. Im Hintergrund rauscht die Musik der Live-Band. Käufer wie Verkäufer wippen, ohne es zu merken, gemeinsam im Takt.</p>
<p><a href="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/08/Köln_Nachtflohmarkt-3.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="alignright size-medium wp-image-1981" title="Der Nachtflohmarkt von innen" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/08/Köln_Nachtflohmarkt-3-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Egal ob auf dem Außengeländen oder in der Halle: als Verkäufer kann das trödeln an dem Tag wohl kaum entspannter sein. Draußen lehnen sie sich entspannt zurück hinter ihren „Verkaufstresen“. Drinnen genießen sie die Abkühlung. Ich schließe mich dem an und wechsle je nach Lust und Laune die Location. Egal wo: <strong>Das Angebot ist vielseitig</strong>. Anfangs sogar so sehr, dass ich meine Augen darauf schärfen muss und erst in Runde zwei vom Eingang aus den <strong>Blick für das Besondere</strong> eingerichtet hab. Ich entdecke schicke und echt gut erhaltene Klamotten, 50er Sonnenbrillen, Sammlerstücke wie Vasen aus Kristallglas, Rockabilly Schuhe, Kartons voller Handtaschen, eine feine Auswahl an Büchern und DVDs, Kinderspielzeug mit dem ich vor 25 Jahren schon gespielt hab und zwischendurch immer mal wieder Selbstgemachtes wie Täschchen und Schmuck. Nach Runde drei erstehe ich insgesamt eine grünes, schnuckeliges Oberteil mit rosa Blümchen (ehemals Lieblingsoberteil der Vorbesitzerin), ein Winter-Outfit für Kleinkinder inklusive Schuhe (Sohn Linus sah darin ganz bezaubernd aus: Handyfoto vom Papa am Stand beweist es) und ein Buch von Charlotte Link das ich schon immer mal lesen wollte. Je mehr ich durch die Gänge schlendere, desto mehr Kostbarkeiten entdecke ich. Die Liste der Dinge, die ich auf einmal brauchen könnte, oder vermeintlich schon immer haben wollte, wächst ins nicht mehr Nachvollziehbare. Mit meinen drei Funden sollte ich jetzt erstmal zufrieden sein. So. Außerdem reizt mich der Gedanke statt zu shoppen, shoppen zu lassen und die Seiten zu tauschen. Trödel verkaufen könnte kaum entspannter sein als hier.</p>
<p><a href="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/08/Köln_Nachtflohmarkt-5.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="alignleft size-full wp-image-1984" title="Lecker Kaffee!" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/08/Köln_Nachtflohmarkt-5.jpg" alt="" height="300" /></a>Die relaxte Stimmung zwischen dem Trödel lädt zum Verweilen ein. Die warmen Sonnenstrahlen steuern ihr Nötigstes dazu. Auch verhungern werde ich hier nicht. So muss ich mich nur zwischen duftenden Pommes und süßen oder herzhaften Crepes entscheiden. Die Wahl fällt auf <strong>herzhaft mit Tomate im Schatten</strong>. Von hier aus kann man wunderbar und ungestört Trödel beobachten und persönliche Forschungen über das Verhalten bestimmter Trödlergruppen anstellen. Zum Beispiel schafft es das <strong>Phänomen Trödel</strong>, dass große Jungs zu kleinen werden, alleine durch den Anblick eines Roboters aus Kindertagen (weiß Gott wie das Ding hieß&#8230; Jungsspielzeug eben). Auch ich hab mich dabei ertappt wie ich laut mit mir selbst redend und jubelnd eine Bärenfigur samt dazu passendem Mobiliar anhimmele. Mit leicht erhöhter Stimme und kindlichem Lächeln brabbele ich zur Verkäuferin: „Mit denen  hab ICH ja schon früher gespielt. Und gesammelt hab ich die auch. Da gab´s doch auch diese tollen, feinen Kleider&#8230; oder Küche für das Bärchenhaus!“ Statt mich irritiert anzustarren, strahlt sie mir ebenso begeistert entgegen und steigt, ohne zu zögern, in mein fröhliches Sing Sang mit ein. Die Verkaufsstimmung hier ist so ganz anders als im üblichen Geschäft. Kein Zwang etwas kaufen zu müssen, kein Drang etwas loszuwerden. Zu jedem &#8220;Produkt&#8221; gibt es <strong>eine persönliche Geschichte kostenlos dazu</strong>. Es ist fast so als erhielte es dadurch eine „Seele“, die es zu etwas Besonderem macht. So bewahre ich, als nur einer der vielen Käufer, das Besondere meiner drei Schnäppchen und verlängere ihr Leben um ein paar weitere Jahre. Ganz nach dem Motto: „Trödel Dich glücklich“.</p>
<p><strong>Mehr zum Nachtkonsum:</strong><br />
Einen guten Eindruck vom gesamten Nachtflohmarkt vermitteln die <a href="http://www.nachtkonsum.com/koeln/fotos-20-8-2011 " target="_blank">Fotos von nachtkonsum</a>. Über den nächsten nachtkonsum in Köln, und auch München, könnt ihr Euch auf der <a href="http://www.nachtkonsum.com/" target="_blank">Website</a> oder bei <a href="http://www.facebook.com/nachtkonsum" target="_blank">Facebook</a> informieren.</p>
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		<title>YogaMob am Rhein</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 07:47:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daklue</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man sagt, wenn man sich etwas ganz fest wünscht, dann geht es auch in Erfüllung. Genauso kam es mir vergangenen Dienstag vor, als ich zusammen mit über 50 Menschen beim YogaMob in Düsseldorf auf der Matte im Rheinpark lag… Denn vor fast genau einem Monat lag ich ganz ähnlicher Pose beim YogaMob in Frankfurt im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://yogamob.org/category/duesseldorf" target="_self"><img class="aligncenter size-full wp-image-1909" title="YogaMob am Rhein – Gemeinsam für mehr Herzlichkeit" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/07/YogaMob_Duesseldorf_2011_02.jpg" alt="" width="530" height="340" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Man sagt, wenn man sich etwas ganz fest wünscht, dann geht es auch in Erfüllung. Genauso kam es mir vergangenen Dienstag vor, als ich zusammen mit über 50 Menschen beim YogaMob in Düsseldorf auf der Matte im Rheinpark lag… Denn vor fast genau einem Monat lag ich ganz ähnlicher Pose beim <a href="http://www.karmakonsum.de/2011/05/06/groser-yogamob-am-9-juni-in-frankfurt/" target="_blank">YogaMob in Frankfurt</a> im Rahmen der <a href="http://www.karmakonsum.de/konferenz/" target="_blank">KarmaKonsum Konferenz 2011</a>. Und war begeistert! Veranstalter Christoph Harrach hatte es geschafft über 150 Yogis vor der IHK auf dem Börsenplatz zu versammeln und f<strong>ür „Yoga im öffentlichen Raum“</strong> zu begeistern. Neben einigen Teilnehmern der Konferenz und vier bekannten Yogaschulen samt Schülern aus Frankfurt, gesellte sich auch der ein oder andere Passant dazu. 45 Minuten grüßten wir die Sonne, sangen zusammen Oms und fanden gemeinsam Ruhe in der hektischen Innenstadt Frankfurts. Dieses einzigartige Erlebnis zauberte ein zufriedenes Lächeln in mein Gesicht, das noch lange über den Abend hinaus anhielt. Bereits in meinem <a href="http://blog.daklue.de/natur/karmakonsum-konferenz-2011" target="_blank">Bericht über die KarmaKonsum Konferenz</a> beschloß ich innerlich, daß der YogaMob auch nach Düsseldorf kommen müsse, ohne dabei zu wissen daß es tatsächlich in Kürze klappen würde…<span id="more-1900"></span></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/eigenundartig/5935393574/in/set-72157627064524717" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-1918" title="Birgit Damisch vom Yoga9" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/07/YogaMob_Duesseldorf_Birgit-225x300.jpg" alt="" width="200" /></a>Ist ein Wunsch einmal gedacht, wird er manchmal unmittelbar gehört und erfüllt… Die Begeisterung für ein Thema oder eine Idee bleibt, wenn sie wirklich tief von Herzen kommt, selten einsam dort liegen. Sie strömt nach außen und steckt an. So kam es, daß Birgit Damisch vom <a href="http://www.yoga9-duesseldorf.de/" target="_blank">Yoga9</a>, meinem (Wahl- und Lieblings)Yogastudio in Düsseldorf, und ich schnell darüber ins Gespräch und Schwärmen kamen. Weitere Yogis stimmten uns zu: <strong>YogaMob in Düsseldorf?</strong> Das wäre eine großartige Idee! Gesagt, getan: mit Birgit zusammen wird nicht nur gedacht sondern auch gehandelt. Keine drei Tage später saßen wir wieder in kleiner Runde zusammen und sammelten Ideen, wie man denn schnell und einfach einen YogaMob in Düsseldorf organisieren könnte. Wie ein Zeichen meldete sich gleichzeitig Christoph Harrach von <a href="http://www.karmakonsum.de/" target="_blank">KarmaKonsum</a> bei mir, den ich ein paar Tage zuvor zwecks Erfahrungsaustausch zum Thema YogaMob angeschrieben hatte. Gerade weil ich damit nicht gerechnet hatte, freute ich mich um so mehr über das herzliche und persönliche Gespräch mit ihm. Als Ideengeber für den YogaMob und Unterstützer aus dem Hintergrund gab er mir persönlich <strong>den letzten Schubs</strong> es zu tun. (Frei nach der Zen-Weisheit „Tu es oder tu es nicht, aber höre auf es zu versuchen.“)<strong> </strong></p>
<p>Im Prinzip ist es auch ganz einfach: Hab eine Idee, gib ihr einen Namen, finde ein Datum und lade alle dazu ein! So in der Art, mit doch etwas mehr Recherche, Organisation, Abwägung von Schwierigkeiten, Suche nach dem besten Ort, Planung des Ablaufs und und und stand am Ende die <strong>Einladung zum ersten YogaMob in Düsseldorf am Rhein</strong> mit dem Motto „Gemeinsam für mehr Herzlichkeit“. Über <a href="http://www.facebook.com/#!/event.php?eid=185393248185979" target="_blank">Facebook</a>, <a href="http://www.yoga9-duesseldorf.de/news-und-presse/news-und-mitteilungen/alias-20/" target="_blank">die Yoga9 Website</a>, Twitter, Mitglieder, die Yoga Szene in Düsseldorf und Yogafreunde verbreitete sich das Event wie von alleine. Und die Begeisterung dafür war groß. Am Ende schafften wir es über die <a href="http://www.facebook.com/#!/event.php?eid=185393248185979" target="_blank">Facebook Einladung</a> auf ganze 42 feste und 29 unsichere Zusagen. Auch die Presse wurde auf die Aktion aufmerksam und fragte nach was hinter dem YogaMob eigentlich steckt. Kurz danach kündigte die Rheinische Post zum Einen das Event an: <a href="http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/duesseldorf/nachrichten/yoga-begeisterte-treffen-sich-zum-flashmob-1.1329609" target="_blank">Yoga-Begeisterte treffen sich zum &#8220;Flashmob&#8221;</a>. Zum Anderen waren sie an dem Tag live dabei und berichteten über den YogaMob zwei Tage später in Wort und Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/eigenundartig/5936306177/in/photostream" target="_blank">Yoga-Flasmob: 50 Begeisterte trotzen dem Sommerregen</a>.</p>
<p>Vor Ort im Rheinpark kamen tatsächlich <strong>ganze 50 Teilnehmer</strong> zusammen! Und das trotz grauer Wolken am Himmel und dem ein oder anderen kleinen Schauer. In der Mitte des Rheinparks richteten wir uns ein mit Matten und Decken. Als Birgit dann zwei große Boxen samt Anlage aus dem Auto hervor zauberte, staunte ich nicht schlecht. Headset an, kurzer Soundcheck: der Rheinpark ertönte in sanfter Yogamusik. Nach und nach kamen die teilnehmenden Yogis an. Viele bekannte Gesichter darunter, aber auch einige neue. Besonders freute ich mich über interessierte Passanten, die erst zuschauten und sich dann doch auf eine der freien Matten trauten. Einmal auf der Matte angekommen, schloßen wir die Augen und ließen uns von Birgit in 90 Minuten durch die Yoga-Praxis leiten. Erstaunlich gelenkig schien ich an dem Tag zu sein: jede Asana lief geschmeidiger als sonst, jede Bewegung ging noch ein Stück tiefer. Das Rauschen der Bäume über uns und der kühle Wind um uns, erfrischte den Geist. Durch die geschlossenen Augen schaltete ich vollkommen ab und nahm gar nicht wahr, daß wir fotografiert und beobachtet worden. Selbst der Regen, der zwischendurch auf uns runter rieselte, verband eher mit der Natur als daß er wirklich störte. Es war wieder in Frankfurt auf dem YogaMob der KarmaKonsum: <strong>als wäre es das Normalste der Welt hier zu sein.</strong> Und dann, nach der Meditation, öffneten wir die Augen und es war auch schon vorbei.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/eigenundartig/sets/72157627064524717/" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-1915" title="Momente vom YogaMob am Rhein" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/07/YogaMob_Duesseldorf_2011_Collage.jpg" alt="" width="530" height="265" /></a></p>
<p>Vorbei für diesen Moment&#8230; Die Begeisterung für den YogaMob hat sich bestätigt und hält weiter an. Schon am nächsten Tag häuften sich die <strong>lobenden Worte der Teilnehmer</strong>: „War eine erfrischende Erfahrung!“, „Vielen Dank! Das war wundervoll! Und trotz unentschlossener Regenwolken haben so viele mitgemacht&#8230; juhuuuu!“, „Danke! Das hat gut getan ; ) und war wirklich eine sehr schöne Idee!!! Würde mich sehr über ein nächstes Mal freuen!!“</p>
<p>Wir uns auch. Daher könnt ihr gespannt sein&#8230; es wird weitergehen!</p>
<p>Eine Auswahl von Fotos vom YogaMob am Rhein findet ihr unter anderem <a href="http://www.flickr.com/photos/eigenundartig/sets/72157627064524717/" target="_blank">hier bei flickr</a>.</p>
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		<title>KarmaKonsum Konferenz 2011</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 12:16:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daklue</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unter dem Motto „ Empowering a new Spirit in Business“ trafen vergangene Woche vom 09. bis 10. Juni Experten und Interessenten bei der KarmaKonsum Konferenz 2011 in Frankfurt zusammen. Zum bereits fünften Mal in Folge standen für zwei Tage die Themen verantwortungsvolles Wirtschaften und nachhaltige Lebensstile (LOHAS) im Vordergrund. Wie es bei jeder Idee so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.karmakonsum.de/" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-1864" title="KarmaKomsum Konferenz 2011" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/06/KarmaKomsum_01.jpg" alt="" width="530" height="200" /></a></p>
<p>Unter dem Motto <strong>„ Empowering a new Spirit in Business“</strong> trafen vergangene Woche vom 09. bis 10. Juni Experten und Interessenten bei der <a href="http://vimeo.com/22551611" target="_blank">KarmaKonsum Konferenz 2011</a> in Frankfurt zusammen. Zum bereits fünften Mal in Folge standen für zwei Tage die Themen v<strong>erantwortungsvolles Wirtschaften</strong> und <strong>nachhaltige Lebensstile (LOHAS)</strong> im Vordergrund. Wie es bei jeder Idee so ist: sie fängt klein an und entwickelt sich immer weiter. So auch die KarmaKonsum Konferenz, die vor 5 Jahren in einem Raum mit ein paar wenigen Teilnehmer ihren Anfang fand und nun als vorbildliche Fachtagung im Bereich „Nachhaltigkeit“ in den Räumen der IHK Frankfurt thront. Die ausgewählten Vorträge werden von Vorreitern der nachhaltigen Bewegung gehalten, wie z.B. Brent Schulkin, dem Gründer des CarrotMobs, Prof. Dr. Niko Paech mit seiner Theorie über „nachhaltigen Konsum, Suffizienz und urbane Subsistenz“ und Dr. Ursula Müller mit den Ergebnissen aus ihrem Buch „Urban Gardening“.<span id="more-1863"></span> Das Gehörte wird in Gesprächen während den fairen Kaffeepausen zwischen Bionade und Bioapfel vertieft. Schnell ist man bei der Sache, schnell kommt man in eine neue Diskussion. Das Publikum ist gemischt von jung bis alt, doch alle gleichsam interessiert an einem nachhaltigem, bewussten Lebensstil. Dementsprechend ist der Umgang miteinander: umsichtig und freundlich. Gutes Karma liegt in der Luft.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/eigenundartig/5831797525/in/set-72157626959198926" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-1873" title="Brent Schulkin – Gründer des CarrotMobs" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/06/KarmaKonsum_021.jpg" alt="" width="270" height="200" /></a><strong>1. Brent Schulkin (CarrotMob):</strong> <a href="http://brentschulkin.com/" target="_blank">Brent Schulkin</a> gewinnt die Sympathie aller Hörer im Raum als er erklärt, dass <strong>Deutschland „best country of CarrotMob“</strong> sei. Die Deutschen haben scheinbar das Selbstmacher-Prinzip des CarrotMobs bestens verinnerlicht und damit einen Weg gefunden selbst aktiv zu werden. Ohne zentrale Organisation funktioniert die Idee nach dem Prinzip: „Change your Business“. Eine genaue Beschreibung der Funktion dazu auf der <a href="http://www.carrotmob.org/" target="_blank">offiziellen Website des CarrotMobs</a>. Nach der mittlerweile weltweiten Verbreitung dieser Bewegung (von Mexiko-City über Singapur bis Berlin), spricht Brent von dem Ziel nun auch große Marken und Unternehmen nach dem CarrotMob-Prinzip zu einem guten Zweck zu ändern.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/eigenundartig/5831807455/in/set-72157626959198926/" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1871" title="Christa Müller über &quot;Urban Gardening&quot;" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/06/KarmaKonsum_03.jpg" alt="" width="270" /></a><strong>2. Christa Müller (Urban Garding):</strong> Als Christa Müller auf die Bühne kommt, bin ich fast schon hibbelig. So sehr hab ich mich (und <a href="http://blog.daklue.de/natur/bio-garten-fruehling" target="_blank">mein grüner Daumen</a>) auf ihren Vortrag gefreut. Basierend auf ihrem Buch <a href="http://www.oekom.de/nc/buecher/themen/politikgesellschaft/archiv/buch/urban-gardening.html" target="_blank">„Urban Gardening – Über die Rückkehr der Gärten in die Stadt“</a> beschreibt sie die Ergebnisse ihrer Studien und Beobachtungen. Wie eine Art Renaissance der Gartenarbeit, findet das Gärtnern der Neuzeit dort statt wo man ist. Sprich: die Form der isolierten Schrebergärten wandelt sich hin zu Gemeinschaftsgärten (à la <a href="http://blog.daklue.de/natur/prinzessinnengaerten" target="_blank">Prinzessinnengärten</a> in Berlin Kreuzberg) und sozialem Miteinander vor der eigenen Haustür. In unserer Gesellschaft zeichnet sich eine <strong>Sehnsucht nach Natur und Gemeinschaft</strong> ab, weg von Wirtschaftsprioritäten. Selbstbestimmte Orte gewinnen an Bedeutung, eine Kultur des Selber-Machens wächst heran, die Kontrolle wird zurück gewonnen. „In den USA gilt die Öko-Kiste schon als das neu iPhone.“ so Ursula Müller. Gute Nachrichten!</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/eigenundartig/5832390534/in/set-72157626959198926/" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-1874" title="Niko Paech über &quot;nachhaltigen Konsum&quot;" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/06/KarmaKonsum_04.jpg" alt="" width="270" height="200" /></a><strong>3. Niko Paech (nachhaltiger Konsum):</strong> Ein weiteres Highlight: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Niko_Paech" target="_blank">Niko Paech.</a> Von ihm und seinem Thema hatte ich vorher schon (<a href="http://blog.definitions-sache.de/ueber-uns-die-frolleins/diverses-ueber-definitions-sache/alleine-unter-pfadfindern/" target="_blank">via definitions-sache</a>) gehört und bin daher umso gespannter ihn nun selber live erleben zu können. Er greift das bereits bekannte Thema Peak Oil (= die Höchstmenge an förderbarem Erdöl) auf und bestärkt die Tatsache, dass sich der jetzige Wohlstand so in Zukunft nicht mehr halten wird. Recht schnell wirft er die Frage in den Raum: <strong>Ist es dann besser weniger oder anders zu konsumieren? </strong>Deutlich sollten wird uns dabei machen, dass nicht jedes Bedürfnis zwangsläufig auch mit Konsumgütern verbunden sein muss. Menschliche Werte wie z.B. Anerkennung, Liebe, Sicherheit können durchaus auch durch ganz andere Wege befriedigt werden. Bis dato ist es so, dass der Großteil des Konsums von Fremdleistung erbracht wird. Der Nachteil daran für uns ist A) dass wir von Fremdleistung abhängig sind und B) dass Fremdleistung auch immer als wachsende Wirtschaft vorgesehen ist (siehe Erdöl). An dieser Stelle schärfen alle im Saal nochmals ihre Aufmerksamkeit, da Niko Paech die interessanten Fremdwörter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Resilienz" target="_blank">Resilienz</a> und  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suffizienz_%28%C3%96kologie%29" target="_blank">Suffizienz</a> in den Raum wirft. Im gleichen Moment erklärt er diese Begriffe so einleuchtend, dass mir bewusst wird was dies angewandt für meinen/ unseren Alltag bedeutet. Geht es doch vor allem darum in kleinen Systemen „gesund“ und unabhängig vom Gesamten existieren zu können und sich in der Begrenzung des eigenen Konsums zu schulen. So ein tiefgründiges, facettenreiches Thema und so wenig Fragezeichen im Gesicht. Ich bin begeistert!</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/eigenundartig/5831880257/in/set-72157626959198926/" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1875" title="YogaMob auf dem Börsenplatz in Frankfurt" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/06/KarmaKonsum_05.jpg" alt="" width="270" height="200" /></a>Zu einem <strong>entspannten Abschluss</strong> finden wir an diesem Abend durch den <a href="http://www.karmakonsum.de/2011/05/06/groser-yogamob-am-9-juni-in-frankfurt/" target="_blank">YogaMob</a>. Keine Frage: meine Yogamatte hab ich natürlich direkt eingepackt, als ich im Vorfeld davon erfuhr. Bisher war mir die Yoga-Praxis eher im geschlossenen Raum bekannt, wie bei <a href="http://www.yoga9-duesseldorf.de/" target="_blank">Yoga9</a> dem (für mich besten) Yoga-Studio in Düsseldorf. Klar haben wir in Düsseldorf auch schon Yoga im Park gemacht und ich für mich alleine auf der Dachterrasse, aber nun hier auf dem Börsenplatz mit mehr als 60 Yogis (wahrscheinlich waren es noch mehr&#8230; ich kann so schlecht schätzen); das ist etwas Neues für mich. Umso überraschter bin ich, als ich meinen Platz auf der Matte finde und es hier so gar nicht viel anders ist als in der Räumen des vertrauten Yogastudios. Egal wo ich hinschaue, <strong>blicke ich in ein lächelndes Gesicht.</strong> Auch die Menschen um uns herum, und das sind nicht wenige, sind fröhlich miteinander, fast so als würden sie uns gar nicht bemerken. Zusammen sind wir hier, vor der IHK, entspannt und friedlich. Die Yoga-Praxis mit geschlossenen Augen intensiviert dieses Gefühl noch mehr und ich fühle mich verbunden mit Menschen, die (eigentlich) gar nicht kenne. Ein glückseliger Moment. Und eine Möglichkeit all jenen zu danken, die dies ermöglicht haben&#8230;</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/eigenundartig/5832404722/in/set-72157626959198926/" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-1877" title="Kulinarisch verwöhnt" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/06/KarmaKonsum_07.jpg" alt="" width="270" height="200" /></a>Getragen von der Entspannung und einem freien Geist, kommen wir so langsam zum Finale des heutigen Abends. Zum nun schon 3. Mal wird gegen 20 Uhr <strong>der KarmaKonsum Gründeraward</strong> verliehen, der in diesem Jahr an die Gründer von <a href="http://www.ecosia.org/" target="_blank">ecosia</a> geht. Bisher wurde durch die Nutzung der grünen Suchmaschine schon 257.945,46 € erwirtschaftet und für den Regenwald gespendet. Und das alleine nur durch den Wechsel von einer Großen (wie Google) zu einer (bisher noch) kleinen Grünen. Alle angefangenen Gedanken und Gespräche werden anschließend bei vegetarischen Snacks und Espresso vertieft. Lange bleibe ich nicht alleine stehen. Treffe ich hier doch auf soviel Gleichgesinnte und Auch-So-Denker. Die nette (Mädels)runde an meinem Tisch versüßt den Abend und wir mir noch länger in Erinnerung bleiben.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/eigenundartig/5832481478/in/set-72157626959198926/" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1876" title="Das GreenCamp im vollen Gange" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/06/KarmaKonsum_06.jpg" alt="" width="270" height="200" /></a><strong>Tag zwei auf der KarmaKonsum Konferenz</strong> beginnt weniger früh als am Tag zuvor, doch nicht unbedingt weniger müde. Die Nacht im <a href="http://www.5elementshostel.de/ " target="_blank">5Elements Hostel</a> war dank Ohropax ruhig und erholsam. Doch die Vorträge, Gespräche und Gedanken vom Vortag haben noch keine Ruhe gefunden. Und das wir heute auch erst noch so bleiben. Um 9 Uhr öffnen erneut die Türen der IHK für <strong>das bevorstehende GreenCamp</strong>. Dabei werden insgesamt 30, von den Teilnehmern eigens gewählte Referenten ihr Thema in einem Workshop den ganzen Tag über präsentieren. Als Teilnehmer können wir in der Zeit an drei verschiedenen Workshops teilnehmen, die jeweils immer 1 Stunde und 15 Minuten dauern werden. Bei dem Angebot gar nicht so leicht das passende Thema zu finden. Auf sieben kann ich mich einigen, die ich nach Prio sortieren und den Tag über noch mal überdenken werde. Doch an erster Stelle und ohne nachdenken steht <strong>Gerd Wessling</strong> mit seinem Vortrag über die <a href="http://www.transition-initiativen.de/" target="_blank">Transition Town Initiativen</a> in Deutschland. Als Frischling bei der <a href="http://blog.daklue.de/natur/transition-town-koeln-initiative" target="_blank">Transition Town Initiative Köln</a> will ich mir seinen Vortrag natürlich nicht entgehen lassen und freue mich auf seine Erfahrungen aus <a href="http://www.ttbielefeld.de/" target="_blank">Bielefeld</a>. Ansteckend ist sein lockere, fröhliche Art, so dass schnell ungezwungene Stimmung am Tisch herrscht. Als er beginnt das Thema vorzustellen, erntet er schnell zustimmendes Nicken, da es bei Transition Town ja vor allem darum geht <strong>lokal aktiv und unabhängig zu werden</strong>. Und das betrifft im Prinzip jeden. Neben dem Abgleich von Kopf und Herz vergessen wir oft die Hände. Sind es doch sie, die unsere Ideen erst Wirklichkeit werden lassen. Hauptziel dieser seit 2006 aktiven Bewegung ist das harmonische Verhältnis zwischen der Verhinderung von Peak Oil (siehe Niko Paech) und einem positiven Klimawandel. Wie kann man dieses große Ziel erreichen? Hauptsächlich durch Verzicht, wo wir wieder bei dem schönen Wörtchen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suffizienz_%28%C3%96kologie%29" target="_blank">Suffizienz</a> wären. Auffällig ist, dass die Idee der Transition Town so gut und einfach funktioniert. Woran liegt das? Vor allem daran, dass man <strong>zusammen, aktiv die Lösung findet</strong> und nicht einfach darauf wartet. In dem lokalen Zusammenkommen ist jeder Mensch und jede Idee richtig. Dadurch wird natürlich die Wertschätzung des einzelnen gesteigert im Gegensatz zu einem hierarchischen System. Die Gesellschaft, jeder einzelne von uns ist auf Sinnsuche. Gerd Wessling beschreibt die Transition Town Initiativen als eine Art „Ablöse der kirchlichen Gemeinschaft“. Wobei der aktive Beteiligung und Bestimmung noch hinzukommt. Gerne würde ich hier  (wie einige Andere auch) noch weiter seitzen bleiben um das Thema zu vertiefen, doch neue Platzanwärter und weitere spannende Workshops treiben mich weiter.</p>
<p>Am Nachmittag verlässt mich dann doch meine Aufmerksamkeit. Soviel Input will auch vertieft werden, mehr passt nicht rein. Mit ein paar bekannten Gesichtern lasse ich den Tag ausklingen und entscheide mich für einen früher Zug zurück nach Düsseldorf. Zwar verpasse ich dann den <a href="http://www.flickr.com/photos/10444245@N02/5830904844/in/set-72157626830752683" target="_blank">KarmaRide</a>. Aber wenn ich da noch mit radle, komme ich gar nicht mehr weg aus Frankfurt. Doch so gut hat es mir gefallen, dass es ein nächstes Mal geben wird. Und vorher kommt der YogaMob noch nach Düsseldorf!</p>
<p><strong>Noch mehr Infos:</strong> Alle Fotos von mir zur KarmaKonsum Konferenz 2011 findet ihr <a href="http://www.flickr.com/photos/eigenundartig/sets/72157626959198926/with/5832481478/" target="_blank">hier bei flickr</a>. Die Eindrücke von KarmaKosum selbst könnt ihr hier im <a href="http://www.karmakonsum.de/2011/06/14/das-war-die-karmakonsum-konferenz-2011/" target="_blank">KarmaKonsum Blog</a> nachlesen. Und noch <a href="http://blog.definitions-sache.de/umwelt-tipps-sparen-ratgeber/veranstaltungen-eventtipps-termine/karma-konsum-konferenz-2011/" target="_blank">ein weiterer Bericht von definitions-sache</a> aus der Perspektive von Frollein Leni.</p>
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		<title>Freies Obst dank Mundraub</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 15:16:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daklue</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Obstwiese]]></category>

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		<description><![CDATA[Weit oben versteckt im Kirschbaum des Nachbarn sitzen, heimlich Kirschen naschen und die Kerne in den Garten spucken. Eine freudige Erinnerung aus Kindheitstagen. Geht aber auch in der Gegenwart, ganz offiziell und ohne Nachbarn. Denn was viele nicht wissen: über ganz Deutschland verteilt gibt es einige, öffentlich zugängliche, freie Obstwiesen. Auf der Website von Mundraub [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mundraub.org/" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-1841" title="Mundraub - frei verfügbares Obst und Gemüse " src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/06/daklue_mundraub2.png" alt="" width="530" height="414" /></a></p>
<p>Weit oben versteckt im Kirschbaum des Nachbarn sitzen, heimlich Kirschen naschen und die Kerne in den Garten spucken. Eine freudige Erinnerung aus Kindheitstagen. Geht aber auch in der Gegenwart, ganz offiziell und ohne Nachbarn. Denn was viele nicht wissen: über ganz Deutschland verteilt gibt es einige, öffentlich zugängliche, freie Obstwiesen. Auf der Website von <a href="http://www.mundraub.org/" target="_blank">Mundraub</a> werden diese gesammelt und auf einer übersichtlichen Google-Maps gezeigt. Von Apfel-, Aprikosen-, Birnen-, Kirsch-, Maulbeer-, Mirabellen-, Pflaumen-, Quitten- und Zwetschgenbäumen, findet man dort auch Einträge von Beeren, Kräutern und Nüssen. Neue Fundorte eintragen kann jeder, der freies Obst entdeckt hat. Kostenlos. Die Macher von Mundraub prüfen jedoch jeden Eintrag vor der Veröffentlichung genau, um den Raub an privatem Obst (wie zum Beispiel das des Nachbarn) zu vermeiden.<span id="more-1831"></span></p>
<p>Ziel der Aktion ist nicht die Völlerein im Obstgarten und die Ausbeutung der Natur, sondern viel mehr die Bäume im Blick zu haben und zu pflegen. Darüber hinaus aber auch dem globalen Obstverzehr entgegen wirken. Warum Äpfel und Birnen importieren, wenn diese frei zugänglich in der ganzen Republik wachsen? Denn es ist ja nicht so als seien diese freien Obstflächen abgeerntet und leer gefegt. Pflücken gewünscht! Anfangs gab es einen Fundort Schwerpunkt im Nord-Osten Deutschlands, dank der preußischen Vorliebe Obstbäume entlang von Straßen zu pflanzen. Mittlerweile zeichnet sich durch die Obstbäume fast die gesamte Karte Deutschlands ab. Deutschland ein Obstland.</p>
<p>Es macht Spaß auf der Karte von Mundraub freies Obst zu suchen, ganz wie gratis shoppen im Obstladen um die Ecke. Ich war etwas erstaunt, dass die beiden gratis Obstwiesen, die ich aus meinem Heimatort kenne, dort (noch) nicht eingetragen sind.  Dabei weiß ich von ihnen nun schon länger, da dort bereits meine Mutter mit Nachbarin (die ohne Kirschbaum) vor etwa 10 Jahren Mirabellen und Birnen gepflückt haben. Stolz kann ich diesen beiden Wiesen nun einen öffentlichen Platz geben und sie vor einem einsamen Lebensabend bewahren. Im Juli werde ich dort ganz bestimmt mal hinradeln und den Radkorb voller Kirschen packen.</p>
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		<title>Transition Town Köln Initiative</title>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 13:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daklue</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vergangenen Mittwoch wurde ich von Martin Herrndorf wieder einmal zu einer spannenden Veranstaltung in Köln mit den Worten „hier ist momentan &#8220;Gärtnern&#8221; als Thema riesig“ eingeladen und konnte nicht widerstehen. Ähnlich wie bei der Podiumsdiskussion „Nachhaltig aktiv in Köln“ machte ich mich gespannt auf den Weg von Düsseldorf nach Köln. Um 19 Uhr öffnete das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.transitionnetwork.org/"><img class="size-full wp-image-1815 aligncenter" title="Transition Town " src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/05/transition-town-book.jpg" alt="" width="530" height="347" /></a>Vergangenen Mittwoch wurde ich von <a href="http://www.herrndorf.de/" target="_blank">Martin Herrndorf</a> wieder einmal zu einer spannenden Veranstaltung in Köln mit den Worten „hier ist momentan &#8220;Gärtnern&#8221; als Thema riesig“ eingeladen und konnte nicht widerstehen. Ähnlich wie bei der Podiumsdiskussion <a href="http://blog.daklue.de/natur/nachhaltig-aktiv-in-koeln" target="_blank">„Nachhaltig aktiv in Köln“</a> machte ich mich gespannt auf den Weg <span style="text-decoration: line-through;">von Düsseldorf</span> nach Köln. Um 19 Uhr öffnete das <a href="http://www.d-q-e.net/" target="_blank">Design Quartier Ehrenfeld</a> seine Pforten für die <strong>Ideenwerkstatt zur „Transition Town Köln Initiative“</strong>. Ganz ehrlich? Den Begriff „Transition Town“ habe ich so vorher noch nie gehört. Übergang, ok. Aber was macht eine Initiative daraus in einer Großstadt wie Köln? Der Introfilm an dem Abend bringt es verständlich und anschaulich auf den Punkt.<span id="more-1806"></span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="530" height="298" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=17118062&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="530" height="298" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=17118062&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Wem der 50-minütige Film doch zu lang ist (auch wenn ich ihn wärmstens empfehlen kann), hier die Idee hinter der Transition Town Bewegung kurz <strong>in eigenen Worten zusammengefasst</strong>:</p>
<blockquote><p>Die Gründung der recht jungen Bewegung geht zurück auf das Jahr 2006 in Irland. Gründungsvater Rob Hopkins (Spezialist für Permakultur) knüpft an bisher existierende Umweltphilosophien, wie z.B. dem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Eco-communalism" target="_blank">Eco-Communalism</a> (zu deutsch Öko-Kommunalismus), der unter anderem Werte wie Umweltschutz, eine direkte Demokratie und autarkes Handeln in einer Gemeinde beschreibt. Ausgehend von der Tatsache, dass unsere Rohstoffe nahezu ausgeschöpft sind, beschreibt die Grundidee der Transition Bewegung den Übergang zu einem „einfachen Leben“, in dem Regionalwirtschaft und Selbstversorgung eine wichtige Rolle spielen. „Unser Maß für ökonomischen Erfolg, Wohlbefinden und Status, zeigt einen direkten Verbrauch zu unserem Erdölverbrauch. Wir haben heute eine derartige Erdölabhänigkeit erreicht, dass sie unsere Hauptverwundbarkeit geworden ist.“ so Rob Hopkins in dem Dokumentarfilm <a href="http://vimeo.com/12692660" target="_blank">„Voices of the Transition“</a> von Nils Aguilar.</p></blockquote>
<p>Die Umsetzung eines Wandels lässt sich am Besten dort umsetzen, <strong>wo die Menschen direkt betroffen sind</strong>. Genau darin, finde ich, liegt auch der Erfolg der Transition Town Bewegung. Menschen aus einer Stadt oder Gemeinde treffen sich, rücken näher zusammen und entwickeln Ideen für ihren Ort. Mag sich erst mal klein anhören, doch ist die Anzahl der Transition Towns in den vergangen 5 Jahren seit der Gründung auf <strong>350 Gemeinden</strong> gestiegen. (Stand März 2011, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transition_Towns" target="_blank">Quelle: Wikipedia</a>). Und die Verbreitung der Idee so mit auch. Damit verbreitet sich die Idee eines nachhaltigen Wandels wie flächendeckendes Netz und gewinnt mehr und mehr an Kraft.</p>
<p><a href="http://ttkoeln.blogspot.com/2011/05/ideenwerkstatt-11052011.html" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-1824" title="Ideenwerkstatt Transition Town Köln" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/05/224751_222698297746921_199426673407417_1057063_615874_n-300x201.jpg" alt="" width="270" height="181" /></a>Hört sich immer noch zu theoretisch an? Richtig erständlich wird es wahrscheinlich erst dann, <strong>wenn man es erlebbar macht</strong>. So ging es zumindest mir, als wir in der <a href="http://ttkoeln.blogspot.com/2011/05/ideenwerkstatt-11052011.html" target="_blank">Ideenwerkstatt letzte Woche</a> nach dem Introfilm zu der Umsetzung unserer eigenen Ideen wechselten. In offener Runde wurde ebenso so offen über Visionen, Ideen, Wünsche und a-better-place in der Stadt Köln diskutiert. Die Liste der Ideen auf der Leinwand wurde immern länger. Die Motivation der Beteiligten immer stärker. Lediglich die Zeit stoppte die Sammlung und lies uns in Gruppen bestimmte Ideen weiter ausarbeiten. Und das sehr konkret: Wer macht mit? Was soll im ersten Monat passieren? Was nach drei Monaten? Am Ende wurden alle ausgefeilten Projekte in der  Runde besprochen und nach Umsetzbarkeit überprüft. Wie realistisch ist es, dass dieses Projekt auch umgesetzt werden kann? Eine berichtigte Frage, so ist doch Ziel von Transition Town nicht nur zu reden sondern zu handeln. Kleine Schritte, nach und nach.<br />
Daher ist und bleibt Bewegung in dieser mittlerweile weltweiten Initiative. Engagierte und offene Menschen, einfache Organisationsformen und ein starker, gemeinsamer Gedanke treiben volle Kraft voraus. <strong>Und heißen jeden willkommen, der mitmachen will. Egal wo.</strong></p>
<p><a href="http://ttkoeln.blogspot.com/search/label/Balkonkarawane" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-1821" title="Balkonkarawane in der Südstadt" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/05/221604_218732901476794_199426673407417_1022129_190362_n-300x201.jpg" alt="" width="270" height="181" /></a>Die <strong>Transition Town Köln Initiative</strong> zum Beispiel ist bereits sehr aktiv. Unter anderem in den Bereichen Ernährung &amp; Pflanzen, Energie und Wirtschaft. Bereits zum 3. Mal in diesem Jahr ist die <a href="http://ttkoeln.blogspot.com/search/label/Balkonkarawane" target="_blank">Balkonkarawane</a> bereits ausgerückt. Idee dabei ist, dass öde Balkone/ Terrassen/ Gärten in Köln von einem engagierten, freiwilligen Team begrünt werden. In welcher Form und welchem Ausmaß wird vorher mit dem (bald ergrünten) Besitzer abgesprochen. Aktuell ist die nächste Balkonkarawane in Planung und sucht noch interessierte Freiflächen. Mehr über die Transition Town Köln Initiative erfährt man auf der offiziellen <a href="http://www.transition-initiativen.de/group/ttkoeln" target="_blank">Website</a> der Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unter den Gruppen (Köln). Außerdem in dem bildhaften <a href="http://ttkoeln.blogspot.com/" target="_blank">Blog</a>, in dem unter anderen über aktuelle Termine und vergangene Events berichten wird. Immer auf dem neusten Stand bleibt man auch über die <a href="http://www.facebook.com/pages/Transition-Town-Initiative-Köln/199426673407417" target="_blank">Facebook</a> Gruppe der Kölner Initiative.</p>
<p>Wenn Köln nicht <strong>Eure Stadt</strong> ist, dann kann man auf der <a href="http://www.transition-initiativen.de/group/ttkoeln" target="_blank">Website der Transition Town Initiativen</a> auch bereits bestehende Gruppen in einer anderen Stadt/Gemeinde/Region in Deutschland, Österreich und der Schweiz finden und sich anschließen. Oder einfach eine neue gründen, wenn noch keine vorhanden sein sollte. Die Website bietet eine bestens geeignete Struktur zum Austausch und Vernetzen, ganz im Stil à la Facebook (mit Pinnwand, Postfach und „Gefällt mir“).</p>
<p>Vielleicht sieht man sich demnächst in Köln. Oder auf einem (noch) grauen Balkon <img src='http://blog.daklue.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Urban gärtnern in Kreuzberg</title>
		<link>http://blog.daklue.de/natur/prinzessinnengaerten</link>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 12:19:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daklue</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Anbau von Obst und Gemüse für den Eigenbedarf ist längst nicht mehr nur den ländlichen Gefilden vorbehalten. Mit grünen Projekten wie den Prinzessinnengärten hält die urbane Landwirtschaft Einzug in die Städte. In Berlin Kreuzberg breiten sich seit nun schon fast 3 Jahren auf einem Areal von 6000 qm die Grünanlagen der Prinzessinnengärten aus. Angebaut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/39367406@N04/5340898112/in/set-72157625661513837" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-1760" title="Prinzessinnengärten in Berlin" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/05/prinzessinnengärten_panorama.jpg" alt="" width="530" /></a></p>
<p>Der Anbau von Obst und Gemüse für den Eigenbedarf ist längst nicht mehr nur den ländlichen Gefilden vorbehalten. Mit grünen Projekten wie den <a href="http://prinzessinnengarten.net" target="_blank">Prinzessinnengärten</a> hält die <strong>urbane Landwirtschaft</strong> Einzug in die Städte. In Berlin Kreuzberg breiten sich seit nun schon fast 3 Jahren auf einem Areal von 6000 qm die Grünanlagen der Prinzessinnengärten aus. Angebaut werden dort verschiedenste <strong>Gemüse in Bio-Qualität</strong>, mit Fokus darauf besonders alte und seltene Sorten im Sinne der biologischen Vielfalt zu fördern. Anders als in klassischen Schrebergärten auf dem Land, sprießen hier Salate, Gewürze und Tomaten aus freistehenden Einkaufskörben, abgeschnittenen Milchtüten und alten Tonnen. Die Idee der Gründer Robert Shaw und Marco Clausen dahinter ist, <strong>mobil zu bleiben</strong> und bei einem (leider möglichen) Verkauf des Grundstückes schnell umziehen zu können. Gleichzeitig lösen sie sich damit von der Abhängigkeit bestimmter Orten und ermöglichen ein schnelles, direktes Begrünen der Stadt, egal wo.<span id="more-1759"></span></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/39367406@N04/5340322305/in/set-72157625661513837/" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-1774" title="Kulturtreff in den Prinzessinnengärten" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/05/5340322305_733624793e-300x198.jpg" alt="" width="270" /></a>Aber nicht nur der Anbau von frischem Gemüsen als solches steht im Vordergrund, sondern auch die beteiligten Menschen an diesem Projekt. Raus aus der isolierten Gartenparzelle im Schrebergartenparadies, wird hier <strong>gemeinsam gepflanzt und geerntet</strong>. Prinzessinnengärten versteht sich als „alternatives städtisches Grün“, das die Nachbarschaft des Viertels aktiv in den sozialen Prozess des Gärtnerns miteinbezieht. Das Areal hat sich längst zu einem <strong>Garten der Kulturen</strong> entwickelt. Jung trifft auf alt, New York auf Anatolien, Hobbygärtner auf Biobauer. Aus diesem Aufeinandertreffen der unterschiedlichsten Menschen, entsteht ein Quell an Wissen und Inspiration für neue Ideen. So sind die Prinzessinnengärten auch zu einer Plattform für Wissen und Bildung in den Bereichen Umweltschutz, Biodiversität, Gesundheitsfürsorge, Klimaschutz und nachhaltige Stadtentwicklung geworden. Neben der “Gartensprechstunde“, zahlreichen Bildungs- und Kulturangeboten wird es dieses Jahr ebenfalls <a href="(http://prinzessinnengarten.net/workshops-gartenarbeitsstunden/" target="_blank">spannende Workshops</a> zu verschiedenen Themen geben.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/39367406@N04/5340327499/in/set-72157625661513837" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1777 alignright" title="frisches Bio-Gemüse aus Kreuzberg" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/05/5340327499_198f974cbe-300x198.jpg" alt="" width="270" /></a>Die Tore der Prinzessinnengärten sind für jeden <strong>täglich von 8 bis 22 Uhr geöffnet</strong>. Man kann selbst entscheiden ob man das frische Gemüse nur kaufen und direkt mitgärtnern möchte. In diesem Fall bekommt man das Gemüse, nach einer Mitarbeit von mindestens einer halben Stunde am Tag, zu einem günstigeren Preis.<strong> Günster als im Discounter!</strong> Ein großartiges Argument für Bio-Gemüse, finde ich. Willkommen sind natürlich auch all jene Gäste, die sich einfach mal in der Kreuzberger Oase erholen und die frische Ernte im Café vor Ort verkosten möchten. Für alle, die neugierig geworden sind: die diesjährige Gartensaison der Prinzessinnengärten wird am kommenden Sonntag den 15. Mai eröffnet.</p>
<p>Als Landei bin (glücklicherweise) noch mit Gemüse im Garten und Eingemachtem im Keller groß geworden. Letzteres nicht immer zur besonderen Freude im Kindesalter&#8230; Ich hab schnell verstanden, dass alles aus der Erde seinen eigenes Tempo hat und dass selbstangebaute Tomaten so viel besser schmecken als die aus Holland. Auch wenn meine Schwester und ich die mühselige Ernte unserer Mutter, in Form von zum Beispiel Rhabarberkuchen, damals nicht immer angemessen wertschätzen konnten, können wir es heute. Diese Verbindung zur Natur aus Kindheitstagen trägt man in sich, fest verwurzelt. Mit Gummistiefeln an den Füßen und Sonnenhut auf dem Kopf, schmerzlich gebückt im Gemüsebeet grabend, gleiche ich mehr und mehr meiner Mutter im Alter von 30. Zwar muss ich darüber lachen, aber macht es mich auch glücklich diesen familiären Kreis zu schließen und den alten Spuren zu folgen. Und ganz nebenbei: <a href="http://blog.daklue.de/natur/rhabarber-im-glas" target="_blank">Rhabarber kann soooo lecker sein!</a></p>
<p><strong>Weitere Pressestimmen</strong><br />
Einen ausführlichen Bericht über die urbanen Gärten (<a href="http://www.schrotundkorn.de/2011/201105p01.php" target="_blank">„Und der Beton blüht“</a>) gibt es in der aktuellen Ausgabe (05/11) von Schrot &amp; Korn. Und auch die ZEIT entdeckt <a href="http://www.zeit.de/lebensart/2011-04/prinzessinnengarten-neu?page=1" target="_blank">„Der Garten als Marke“</a> am Beispiel der Prinzessinnengärten.</p>
<p>© Fotos: Marco Clausen / <a href="http://prinzessinnengarten.net/wir/" target="_blank">nomadisch grün</a></p>
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		<title>Rhabarber im April</title>
		<link>http://blog.daklue.de/natur/rhabarber-im-april</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 15:51:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daklue</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
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		<category><![CDATA[Transition Town]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst vier Wochen ist der Frühlingsbeginn her, doch die Sonne zeigt sich seither so konstant als wäre es schon Sommer. Im Garten explodiert die Pracht an Blüten, ein Farbenmeer breitet sich aus. Auch der Gemüsegarten ist mittlerweile gut bestückt. Auf nun schon 10 Feldern reihen sich Zucchini neben rote Beete, Radieschen, Tomaten, Bohnen, Spinat, Fenchel, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/04/ernte_rhabarber_01.jpg" rel="lightbox[1688]"></a><img class="alignnone" title="Rhabarber im April" src="http://daklue.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/04/ernte_rhabarber_011.jpg" alt="" width="530" height="390" /></p>
<p>Erst vier Wochen ist der Frühlingsbeginn her, doch die Sonne zeigt sich seither so konstant als wäre es schon Sommer. Im Garten explodiert die Pracht an Blüten, ein Farbenmeer breitet sich aus. Auch <a href="http://blog.daklue.de/natur/bio-garten-fruehling" target="_blank">der Gemüsegarten</a> ist mittlerweile gut bestückt. Auf nun schon 10 Feldern reihen sich Zucchini neben rote Beete, Radieschen, Tomaten, Bohnen, Spinat, Fenchel, Schalotten, Erdbeeren, Kohlrabi, Sellerie und Pflücksalat. Gewürze sprießen in die Höhe. Die Zitronenmelisse ganz weit vorn. Auch wenn erst im Juni erstes Gemüse geerntet werden kann, bereitet der Rhabarber dem Gärtner schon im April eine Freude. Dank Wärmeschutz (hier eignet sich Flies oder ein umgedrehter Eimer) und der andauernden Sonne ist er so geschossen, dass man nun schon erste Stangen ernten kann.<br />
<span id="more-1688"></span></p>
<p><a href="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/04/9783831013937.jpg" rel="lightbox[1688]"><img class="alignright size-medium wp-image-1694" title="Marmeladen, Chutneys &amp; mehr" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/04/9783831013937-232x300.jpg" alt="" width="152" height="197" /></a>Da ich persönlich nicht der größte Fan von Rhabarber-Kuchen bin (und ganz sicher, dass ich damit nicht alleine bin), möchte die erste Ernte anders verarbeiten. Und zwar zu <strong>Rhabarber-Konfitüre</strong>. Das Rezept habe aus dem tollen Buch <a href="http://www.dorlingkindersleyverlag.de/adults/book.php?category=Essen%20%26%20Trinken&amp;book_id=1477" target="_blank">„Marmeladen, Chutneys &amp; mehr“</a> meines Lieblingsverlages Dorling Kindersley. Neben den üblichen verdächten Rezepten findet man hier auch ganz feine Varianten verschiedenster Einkochmöglichkeiten von Minzgelee über Rote-Beete-Relish mit Orangen bis Sue´s Erdbeerkonfitüre. Das beschriebene Rezept wandele ich etwas ab und ergänze es mit Erdbeer-Minze und Ingwer. Doch im großen und ganzen bereite ich es wie folgt zu:</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr valign="top">
<td><a href="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/04/ernte_rhabarber_02.jpg" rel="lightbox[1688]"><img class="alignleft size-full wp-image-1698" title="1. Schritt" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/04/ernte_rhabarber_02.jpg" alt="" width="210" height="158" /> </a></td>
<td><span style="font-size: x-small;"><strong>1. Schritt:</strong><br />
1 kg Rharbarber waschen, wenn holzig schälen und in circa 1 cm lange Stücke schneiden.</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td><a href="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/04/ernte_rhabarber_03.jpg" rel="lightbox[1688]"><img class="alignleft size-full wp-image-1702" title="2. Schritt" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/04/ernte_rhabarber_03.jpg" alt="" width="210" height="158" /></a></td>
<td><span style="font-size: x-small;"><strong>2. Schritt:</strong><br />
2 unbehandelte Orangen pressen und Schale abreiben. Zur Not geht hier auch Orangensaft.</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td><a href="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/04/ernte_rhabarber_05.jpg" rel="lightbox[1688]"><img class="alignleft size-full wp-image-1704" title="3. Schritt" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/04/ernte_rhabarber_05.jpg" alt="" width="210" height="158" /></a></td>
<td><span style="font-size: x-small;"><strong>3. Schritt:</strong><br />
Nach Belieben Ingwer schälen und reiben.</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td><a href="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/04/ernte_rhabarber_06.jpg" rel="lightbox[1688]"><img class="alignleft size-full wp-image-1705" title="4. Schritt" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/04/ernte_rhabarber_06.jpg" alt="" width="210" height="158" /></a></td>
<td><span style="font-size: x-small;"><strong>4. Schritt:</strong><br />
Nach Belieben Erdbeer-Minze klein hacken.</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td><a href="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/04/ernte_rhabarber_04.jpg" rel="lightbox[1688]"><img class="alignleft size-full wp-image-1703" title="5. Schritt" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/04/ernte_rhabarber_04.jpg" alt="" width="210" height="157" /></a></td>
<td><span style="font-size: x-small;"><strong>5. Schritt:</strong><br />
Entweder 500 g Gelierzucker &#8220;2:1&#8243; auf 1 kg Früchte verwenden oder 800 g normalen Zucker zusammern mit 125 g flüssigem Pektin.</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td><a href="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/04/ernte_rhabarber_07.jpg" rel="lightbox[1688]"><img class="alignleft size-full wp-image-1707" title="6. Schritt" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/04/ernte_rhabarber_07.jpg" alt="" width="210" height="158" /></a></td>
<td><span style="font-size: x-small;"><strong>6. Schritt:</strong><br />
Alle Zutaten in einen weiten Topf aus Edelstahl oder Emaille geben (kein Aluminium wegen der Säure) und langsam zum kochen bringen. So lange köcheln lassen, bis der Zucker sich auflöst und die Flüssigkeit andickt. Tipp: die Konfitüre ist dann fertig, wenn die Flüssigkeit draußen an der kalten Luft fest wird.</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td><a href="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/04/ernte_rhabarber_08.jpg" rel="lightbox[1688]"><img class="alignleft size-full wp-image-1708" title="7. Schritt" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/04/ernte_rhabarber_08.jpg" alt="" width="210" height="158" /></a></td>
<td><span style="font-size: x-small;"><strong>7. Schritt:</strong><br />
Die heiße Konfitüre in frische, sterile Gläser füllen. Hierfür am Besten einen weiten Trichter verwenden, damit keine Reste am Glas kleben bleiben. Gibt sonst Schimmel. Die verschlossenen Gläser auf den Kopf stellen bis sie kalt werden.</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Jetzt nur noch umdrehen, aufmachen, draufschmieren, genießen. Bon appetit!</p>
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		<title>Nachhaltig aktiv in Köln</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 15:39:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daklue</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Carrotmob]]></category>
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		<category><![CDATA[Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Kölle Global]]></category>
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		<category><![CDATA[Köln Agenda]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Öko]]></category>
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		<category><![CDATA[Querwaldein]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtführung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt so einige Möglichkeiten das eigene Leben nachhaltig zu gestalten. Angefangen vom persönlichen Energieverbrauch, der Wahl des Supermarktes, dem Bewusstsein für Umwelt- und Tierschutz, dem Umgang mit Müll, dem Mitgefühl anderen Menschen gegenüber&#8230; wahrscheinlich gibt es gar nicht so viele Worte wie es Möglichkeiten gibt. Nichtsdestotrotz habe ich die Erfahrung gemacht, bei mir selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.querwaldein.de/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1652 alignnone" title="Nachhaltig aktiv in Köln" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/04/querwaldein_nachhaltig_aktiv.jpg" alt="" width="530" height="390" /></a></strong></p>
<p>Es gibt so einige Möglichkeiten <strong>das eigene Leben nachhaltig </strong>zu gestalten. Angefangen vom persönlichen Energieverbrauch, der Wahl des Supermarktes, dem Bewusstsein für Umwelt- und Tierschutz, dem Umgang mit Müll, dem Mitgefühl anderen Menschen gegenüber&#8230; wahrscheinlich gibt es gar nicht so viele Worte wie es Möglichkeiten gibt. Nichtsdestotrotz habe ich die Erfahrung gemacht, bei mir selbst als auch im Freundeskreis, dass die Qual der Wahl und paradoxerweise auch das Nichtwissen über die Möglichkeiten, das persönliche Engagement so schwierig machen.<span id="more-1598"></span></p>
<blockquote><p><em>Woher weiß ich, was wirklich nachhaltig ist und was nicht? Kann ich meinem Bio-Supermarkt trauen? Welche Organisation unterstütze ich am Besten? Reicht es wenn ich „nur“ einen finanziellen Beitrag leiste, als Fördermitglied zum Beispiel? Ich will mehr tun als nur darüber zu sprechen: wie kann ich das machen? Lässt sich eine ehrenamtliche Tätigkeit mit einem Full-Time-Job vereinbaren, so dass es auch wirklich etwas bringt?</em></p></blockquote>
<p>Eine und noch viel mehr Antworten darauf lieferte vergangenen Dienstag die Podiumsdiskussion <a href="http://www.querwaldein.de/programme/Nachhaltigkeit_aktiv_in_Koeln.htm" target="_blank">„Nachhaltig aktiv in Köln“</a> im Dumont Studio in Köln, veranstaltet vom <a href="http://www.querwaldein.de/. " target="_blank">Querwaldein e.V.</a> Zum ersten Mal in diesem Jahr trafen dort mehrere nachhaltige Kölner Akteure und Initiativen auf, um neben einer offenen Diskussion über Nachhaltigkeit in Köln, auch ihre Aktivitäten und Projekte dem Publikum vorzustellen. Ergänzt wurde die Diskussion durch Infostände weiterer Anbieter im Foyer. Damit wurde dann auch recht schnell meine Frage danach beantwortet, wie man sich neben dem Job noch weiter engagieren kann. Und das um die Ecke in meiner Heimat Köln. Frei nach dem Motto: „Wenn Du etwas verändern willst, fang bei Dir an.“ Hier eine kurze Zusammenfassung einiger sehr interessanten Initiativen:</p>
<p><a href="http://www.querwaldein.de/" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1615" title="Querwaldein e.V." src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/04/Logo_querwaldein.jpg" alt="" width="200" height="120" /></a><strong><a href="http://www.querwaldein.de/" target="_blank">Querwaldein e.v.:</a> </strong>Initiator und Partner nachhaltiger Netzwerktätigkeiten, sowie Anbieter kompetenter Umweltbildung, Naturkunde und Naturerlebnisse für alle Altersklassen im Raum Köln/Bonn, wie z.B. <a href="http://www.querwaldein.de/programme/geocachingfuereinsteiger07052011.htm" target="_blank">Geocaching &amp; OpenStreetMap für Einsteiger</a> und <a href="http://www.querwaldein.de/programme/vonkoelleaus08052011.htm" target="_blank">Aus Kölle dem Jakobsweg auf der Spur</a>.</p>
<p><strong><a href="http://www.carrotmobkoeln.org/" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1620" title="CarrotMob Köln" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/04/Logo_carrotmob.jpg" alt="" width="200" height="120" /></a></strong><strong><a href="http://www.carrotmobkoeln.org/" target="_blank">CarrotMob Köln:</a> </strong>Nach dem <a href="http://www.carrotmobkoeln.org/wie/" target="_blank">Aktionsprinzip</a> des CarrotMobs werden Unternehmen in Köln dazu motiviert ihren Energieverbrauch zu verbessern und einen Teil ihres Tagesumsatzes beim CarrotMob Tag in Öko-Maßnahmen zu investieren. Als Gegenleistung dafür organisiert CarrotMob Köln den CarrotMob Tag und mobilisiert neue Kunden für das Unternehmen.</p>
<p><strong><a href="http://www.oekorausch.de/" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1624" title="ökoRauscg Messe" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/04/Logo_ökorausch1.jpg" alt="" width="200" height="120" /></a></strong><a href="http://www.oekorausch.de/" target="_blank"><strong>ökoRAUSCH Messe:</strong></a> Deutschlands erste Messe für nachhaltiges Design mit dem Ziel junge und innovative Designer zu fördern, ganz im Sinne der Nachhaltigkeit. Die ökoRAUSCH wirkt mit viel frischen Wind und einem völlig staubfreien Öko-Image. Das nächste mal wieder am 24. und 25. September 2011 in Köln.</p>
<p><strong><a href="http://www.dasselbe-in-gruen.de/" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1617" title="dasselbe in grün e.V." src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/04/Logo_dasselbeingruen.jpg" alt="" width="200" height="120" /></a></strong><strong><a href="http://www.dasselbe-in-gruen.de/" target="_blank">dasselbe in grün e.V.:</a> </strong>Der Verband für nachhaltige Unternehmen betreut seit circa zwei Jahren über 40 mittelständige Unternehmen bundesweit, die nachweislich zu zwei Drittel nachhaltig ausgerichtet sind. Ziel ist es, nachhaltige Unternehmen mit einer Art Siegel zu kennzeichnen.</p>
<p><strong><a href="http://www.koelle-global.de/" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1618" title="Kölle Global" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/04/Logo_koelle_global.jpg" alt="" width="200" height="120" /></a></strong><strong><a href="http://www.koelle-global.de/" target="_blank">Kölle Global:</a> </strong>Auf dem kosumkritischen Stadtrundgang durch Köln werden Lebensmitteldiscounter, Klamottengeschäft, Einkaufszentrum und EineWeltLaden aus globalem Blickwinkel berachtet und miteinander diskutiert. Mitgehen und eine neue Perspektive auf Köln bekommen.</p>
<p><a href="http://www.koelnagenda.de" target="_blank"><strong><strong> </strong></strong></a><strong><strong><a href="http://www.koelnagenda.de" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1621" title="Köln Agenda" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/04/Logo_koeln_agenda.jpg" alt="" width="200" height="120" /></a></strong></strong><a href="http://www.koelnagenda.de" target="_blank"><strong>KölnAgenda e.V</strong><strong>:</strong></a> Der seit 1998 bestehende Verein agiert ganz im Sinne der Förderung von Nachhaltigkeit in Köln. Neben thematisch sortierten Gruppen, realisiert KölnAgenda spannende Projekte wie <a href="http://www.oekostadtfuehrer.de/" target="_blank">der Ökostadtführer</a>, <a href="http://www.jeckefairsuchung.org/" target="_blank">die jecke Fairsuchunng</a>, <a href="http://www.oekoprofit-nrw.de/" target="_blank">Klimaschutz in Köln</a> und <a href="http://www.koelnagenda.de/igaerten" target="_blank">die interkulturellen Gärten. </a><br />
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Bei der Frage des Moderators Dr. Hans-Martin Kochanek (u.a. Leiter des <a href="http://www.naturgut-ophoven.de/%29" target="_blank">NaturGut Ophoven</a>)  nach de<strong>r Motivation für das eigene Handeln</strong>, kommen  die Befragten  schnell auf einen Nenner: es geht darum Verantwortung für das eigene  Handeln zu tragen und innovative Ideen für eine „ideale“ Zukunft zu verbreiten. Jede der anwesenden Initiativen und Akteure schöpft seine Kraft  daraus, etwas zu verändern. Vom lokalen angefangen bis raus ins globale  Geschehen. Wie es Frau Lammers von KölnAgenda ganz gut auf den Punkt  bringt „Es hat etwas damit zu tun, dass wenn ich Kaffee trinke es  jemanden in Afrika betrifft.“</p>
<p><a href="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/04/speeddating_02.jpg" rel="lightbox[1598]"><img class="alignright size-medium wp-image-1677" title="Speed-Dating mit Martin" src="http://blog.daklue.de/wp-content/uploads/2011/04/speeddating_02-300x225.jpg" alt="" width="250" /></a>Ein abschließendes Highlight der Veranstaltung ist das spontan, von <a href="http://www.herrndorf.de/" target="_blank">Martin Herrndorf</a> initiierte <strong>Speed-Dating</strong>. Nach kurz anhaltenden Fragezeichen im Gesicht, ist das Prinzip schnell verstanden. Es geht darum sich schnell, konzentriert und viel miteinander auszutauschen. Und das nicht in einer klassischen Diskussionsrunde, sondern in einer Zweierreihe auf der Treppe im Foyer. Schnell finden sich 20 unterschiedlichste Personen, die sich als Paar gegenüberstehen und sich innerhalb in 90 Sekunden austauschen. Bis der nächste nachrückt. Nach dem Startschuss von Martin wird es laut und warm: wir quasseln uns auf der Treppe die heißen Köpfe leer. Es gibt soviel zu hören und soviel zu sagen, dass im seltensten Fall nur 1,5 Minuten ausreichen um sich vollständig austauschen zu können. Ganz im Gegenteil zum klassischen Speed-Dating, bei dem sich Mann und Frau schon mal bedrückend lange anschweigen können&#8230;</p>
<p>Nach diesem Abend bin ich ganz aufgeladen von der <strong>Energie neuer Ideen</strong> und angetan von soviel <strong>engagierten Menschen</strong>. Es zeigt mal wieder, dass das Handeln für einen guten Zweck Menschen über Grenzen hinweg miteinander verbindet und es kein „Ja aber&#8230;“ gibt. Auch wenn bzw. gerade weil der Anteil der „Vereinslosen“ sprich der breiten Öffentlichkeit bei dieser Veranstaltung noch etwas gering war, freue ich mich dabei gewesen zu sein und anderen darüber berichten zu können. Und: in diesem Jahr sind noch weitere Veranstaltungen dieser Art geplant. Wer´s jetzt verpasst hat, kommt beim nächsten Mal.</p>
<p>(Foto via <a href="http://www.querwaldein.de/" target="_blank">Querwaldein e.V.</a>)</p>
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