Freies Obst dank Mundraub
Weit oben versteckt im Kirschbaum des Nachbarn sitzen, heimlich Kirschen naschen und die Kerne in den Garten spucken. Eine freudige Erinnerung aus Kindheitstagen. Geht aber auch in der Gegenwart, ganz offiziell und ohne Nachbarn. Denn was viele nicht wissen: über ganz Deutschland verteilt gibt es einige, öffentlich zugängliche, freie Obstwiesen. Auf der Website von Mundraub werden diese gesammelt und auf einer übersichtlichen Google-Maps gezeigt. Von Apfel-, Aprikosen-, Birnen-, Kirsch-, Maulbeer-, Mirabellen-, Pflaumen-, Quitten- und Zwetschgenbäumen, findet man dort auch Einträge von Beeren, Kräutern und Nüssen. Neue Fundorte eintragen kann jeder, der freies Obst entdeckt hat. Kostenlos. Die Macher von Mundraub prüfen jedoch jeden Eintrag vor der Veröffentlichung genau, um den Raub an privatem Obst (wie zum Beispiel das des Nachbarn) zu vermeiden.










