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Meine Outdoor-ToDo-Liste

Das Motto der aktuellen Blogparade “Eure Outdoor To-do-Liste” von Freiluftblog trifft bei mir genau ins Schwarze. Im Listen erstellen und Pläne schmieden bin ich quasi Semi-Profi. Zum Jahreswechsel hatte ich mir bereits Vorsätze für das neue Jahr in mein Moleskin-Heft notiert. In den letzten Monaten wurde diese Liste immer mal wieder ergänzt. Der aktuelle Stand, hier in meiner Outdoor-ToDo-Liste:

  • Alles zu Fuß: Bei möglichst vielen Gelegenheiten im Alltag zu Fuß gehen. Mindestens einmal am Tag. Zum Beispiel zu Fuß zur Arbeit statt mit der Bahn. In der Mittagspause eine Stunde mit dem Hund raus in den Wald.

Mit dem Rucksack durch Cornwall

Ziel ausgewählt. Urlaub eingereicht. Flug gebucht. Jetzt beginnt die richtige Reiseplanung. Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen…

Mitte Mai geht es für 18 Tage nach Cornwall. Dem südlichsten Zipfel von England. Mit Rucksack und Karte gerüstet auf dem “South West Coast Path”, dem längsten Wanderweg Großbritanniens. Von den insgesamt  1014 km werde ich ein Teilstück zwischen Newquay und Plymouth laufen. Zwischen 156 und 300 Kilometer. Je nach Lust und Laune vor Ort.

Die Küste und das Meer sind dabei ein ständiger Begleiter. Von Fischerort zu pittoresken Ortschaften, über Fish & Chips am Hafen und frischen Scones in rosenbewachsenen Cafés. Die Vorfreude darauf ist groß. Der Spass an der Planung mindestens genauso.

Nach Hause bis Arbeit II

Nach Hause bis Arbeit in Bildern.

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Nach Hause bis Arbeit I

Heimweg auf einer größeren Karte anzeigen

Tag 09 – Oben am Bergkreuz

Bergkreuz

Fuenterroble de Salvatierra – San Pedro de Rozadas (28,7 km)

Was für ein Erlebnis unser gemeinsames Essen letzten Abend. Danach bin ich vollgefressen in unser mittlerweile noch muffigeres Schlafgemach gefallen. Schnell noch Ohropax rein, Augen zu und schlafen. Mitten in der Nacht wache ich geplagt von Magendrücken und Übelkeit auf. In Kombination mit dem muffigen Geruch von leicht feuchten Stinkesocken und der abgestandenen Luft des vollen Schlafraums, drehen sich meine Gedanken nur ums Erbrechen. So im Halbschlaf kämpfe ich noch mit mir einfach nur liegen zu bleiben und das Brechgefühl zu überschlafen. Nach mehreren Versuchen gebe ich auf. Vorsichtig klettere ich von meinem Hochbett runter, tippele zwischen schlafenden Pilgern ins eiskalte Bad. Jegliche Tricks helfen nicht: alles bleibt drin, auch die Übelkeit. Ich spiele mit dem Gedanken mich mit meinem Schlafsack einfach auf den kalten Boden im Gemeinschaftsbad zu legen. Wenn ich aber daran denke, dass am nächsten morgen alle um mich herum ihr Geschäft erledigen, wird mir noch schlechter. Ich muss zurück in die Stinkebude. Die Hin-und-Her-Gedanken wo ich jetzt am Besten schlafen soll, machen mich schläfrig bis ich darüber einschlafe.